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Prävention und Gesundheitsförderung

Die Begriffe Prävention und Gesundheitsförderung werden im Sprachgebrauch, Literatur oder Gesetzestexten zum Teil unscharf oder widersprüchlich definiert. So ist der Begriff “Gesundheitsprävention” im Sinne von Gesundheitserhaltung widersinnig – der Gesundheit “zuvorkommen” zu wollen, entspräche Etablierung von Gesundheitsrisiken, Krankheit oder Siechtum. Ein klare Definition der begriffe Gesundheit, Gesundheitsförderung, Prävention, Verhaltens- und Verhältnisprävention ist Voraussetzung für das Verständnis der Ziele und Aufgaben der Präventiven Medizin.

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Präventive Medizin ist die Vorbeugung von Krankheit, Hilflosigkeit und Sucht durch geeignete medizinische und psychologische Maßnahmen. Prävention (von lat. praevenire) bedeutet “zuvorkommen”. Wenn man es recht bedenkt, dürfte es sich bei der Prävention von Krankheit um die vornehmste ärztliche Aufgabe handeln. Interessanterweise arbeiten Ärzte aber nicht in Präventionshäusern, sondern in Krankenhäusern und die Praxen werden selten von Menschen aufgesucht, um eine fachkundige Beratung zur Entwicklung und Erhaltung ihrer geistigen und körperlichen Potentiale zu erhalten.

Vor allem zu Zeiten nahezu nicht vorhandener medizinischer Versorgung im heutigen Sinne waren präventive Maßnahmen zur Krankheitsverhütung die einzigen erfolgversprechenden Methoden – entsprechend groß war ihre Bedeutung für die Gesellschaft. Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, wurden die Ärzte im alten China solange entlohnt, wie ihre Patienten gesund blieben – dies setzt natürlich eine ärztliche Autorität voraus, die in gesunden Tagen kaum mehr jemand zu akzeptieren bereit ist.

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Mein Weg zur medizinischen Prävention

Mehr als sieben Jahre stand ich in Rettungswagen oder der Intensivstation oftmals am Ende einer langen Kette von schicksalhaften oder selbstverschuldeten (also vermeidbaren) gesundheitlichen Negativereignissen – mit den “Endpunkten” Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs und Tod. Wenn jemand nach erfolgreicher Reanimation mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wird, muss einige Jahre vorher einiges schief gelaufen sein, zu dieser Erkenntnis bedarf es keiner akademischen Ausbildung. Diese simple Erkenntnis brachte mich zu der Überzeugung, dass meine wahre Berufung als Arzt darin bestehen müsse, derartige Verläufe, die in chronischer Krankheit, Behinderung, Siechtum oder Tod enden, bereits im Ansatz zu verhindern.

Nach meinem Wechsel in die eigene Praxis Ende 1995 begann ich sukzessive die medizinische Prävention in die Praxis umzusetzen, beginnend mit der Hinwendung zur Traditionellen Chinesischen Medizin. Nach dem Umzug in das heutige Praxisgebäude in 2001 gliederte ich das nach Feng Shui gestaltete Institut für Traditionelle Chinesische Medizin meiner Arztpraxis an. Aus diesem Institut entwickelte ich in den folgenden Jahren das Deutsche Institut für Präventive Medizin (DIfPM) – ausschlaggebend hierfür war der Abschluss des zweijährigen Masterstudienganges in Preventive Medicine (früher hätte es Diplomstudiengang geheissen) Ende 2009 an der Dresden International University – als einer der ersten von 31 “Diplom-Präventologen” in Europa.

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Die männergerechte Aufklärung von Präventionsmediziner Uwe Höller hilft Ihnen dabei gesünder und bewusster zu leben.

Seine Tätigkeiten im Deutschen Institut für Präventive Medizin (DIfPM) fokussieren sich auf die Diagnostik, Prävention und Behandlung von Stress und Burnout insbesondere bei Männern. Dabei werden die spezifischen männlichen Verhaltensweisen, die Sozialisation des Mannes respektive seine Rolle in der Gesellschaft sowie die männliche Physiologie besonders berücksichtigt. Dies umfasst:

 

  • Die Diagnostik von Stress und Burnout anhand standarisierter, international anerkannter Score-Systeme, labortechnischer und endokrinologischer sowie klinischer und apparativer Untersuchungen
  • Die Erforschung medizinischer, bioidentischer Behandlungsstrategien mit Mikronährstoffen und Neurotransmittern respektive deren Vorstufen
  • Die bioidentische und bioäquivalente Hormonersatztherapie nach entsprechender Diagnostik
  • Die Entwicklung von individuellen Trainings- und Ausdauersportprogrammen in Zusammenarbeit mit der Physiotherapeutin Marion Höller
  • Die Entwicklung von neuropsychologisch fundierten Trainings- und Coachingprogrammen zur Verhaltensmodifikation für Einzelne und Gruppen in Zusammenarbeit mit dem Diplom-Psychologen Prof. Dr. phil. Jörg Fengler  

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Rufen Sie uns an:
Tel. : 02202 – 959 99 88
Fax.: 02202 – 959 99 87

E-Mail: praxis@dr-hoeller.de

 

Praxis für Medizinische Prävention
Dr. med. Uwe Höller MSc
Dellbrücker Strasse 248
51469 Bergisch Gladbach