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Ihr
Dr. Uwe Höller
Aktuelles aus der Praxis
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Vorsorge 2012
Sie gehen regelmäßig zur Vorsorge, alle Werte sind in Ordnung aber Sie sind trotzdem nicht so leistungsfähig, wie Sie es von sich erwarten? Die Ursachen hierfür können vielfältig sein, und werden in der normalen Vorsorgeuntersuchung oft nicht erfasst.
Eine präventivmedizinische Untersuchung ermöglicht den Blick unter die Oberfläche... weiter
Aktuelles aus der Wissenschaft
Gehirntour
Was ist das eigentlich - Alzheimer? Unternehmen Sie eine Tour durch das menschliche Gehirn. Klicken Sie den Link, wählen im Menü German aus und die Reise beginnt.
Quelle: Alzheimer´s Association Januar 2012
Alzheimer und Demenz - welchen Nutzen hat die Früherkennung?
Die Ursachen für eine kognitive Beeinträchtigung können äußerst vielfältig sein. Bei einigen Personen liegt der Störung eine behandelbare bzw. reversible Erkrankung zugrunde, zum Beispiel ein Vitamin-B-Mangel oder eine Depression; in diesen Fällen kann die Erkrankung nach der Diagnosestellung gezielt behandelt und so dem Patienten weiteres Leiden erspart werden.
Bei einem irreversiblen kognitiven Abbau wird es den Betroffenen und ihren Angehörigen durch die Diagnose erst ermöglicht, den veränderten Zustand zu verstehen, sich darauf einzustellen und sich gezielt um eine Behandlung oder Unterstützung zu bemühen.
Eine frühzeitige Diagnose kann diesen Patienten helfen, wenigstens die Symptome zu lindern, die Funktionsfähigkeit zu optimieren und mögliche schädliche Begleitmedikamente zu vermeiden, um so eine weitere Verschlechterung aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Außerdem wird es dem Patienten und seinen Angehörigen erst durch die richtige Diagnose möglich, für die Zukunft zu planen und entsprechende Entscheidungen zu treffen.
Inzwischen gibt es diagnostische Möglichkeiten, Hirnleistungsstörungen frühzeitig zu erkennen und die Entwicklung einer Demenz durch präventivmedizinische therapeutische Maßnahmen zu verzögern. Je früher diese eingesetzt werden, um so besser ist das Ergebnis. Für Demenz gibt es keine Heilung. zur Vorsorge 2012
Quelle: Alzheimer´s & Dementia November 2011
Bewegung schützt Gehirn
Bewegung spielt für den Gehirnstoffwechsel eine noch wichtigere Rolle, als bisher schon bekannt war. Wie die amerikanische Fachzeitschrift „Brain, Behaviour and Immunity“ berichtet, wurden Mäuse körperlich ertüchtigt, bevor in ihrem Gehirn der Hippocampus durch eine Chemikalie angegriffen wurde.
Es ist die Gehirnstruktur, in der das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis lokalisiert sind.Bei der Studie wurde eine Entzündung ausgelöst, wie sie bei Arthritis die Knorpelflächen angreift. Dabei spielen bestimmte Substanzen, die so genannten Interleukine-1, eine dominierende Rolle.
Die spätere Untersuchung der Mäusegehirne ergab einen interessanten Einblick: Durch die Fitnessanstrengungen vor der Schädigung hatte sich im Gehirngewebe der Versuchstiere ein wichtiger Gegenspieler für derartige Zellveränderungen, nämlich Interleukin-6, gebildet. Er gilt als ein wichtiger Regulator für Reaktionen auf Entzündungen überall im Körper. Diese Moleküle dämpften bei diesem Versuch den Eindruck der aggressiven Chemikalie und bewahrten das Gehirn der Nager vor schweren Schäden.
Ein derartiger Voraus-Schutz des Gehirngewebes durch körperliche Ertüchtigung war bisher unbekannt.
Frühere Versuche hatten gezeigt, dass Fitness nach einem Schadensfall den Reparaturmechanismus des Gehirns unterstützt, ohne dass die Kausalität gesichert war.
Zink schützt vor Testosteronmangel
Unter den wichtigsten Substanzen für ihre Gesundheit vermuten nur wenige Männer Zink.
Dieses chemische Element aktiviert oder hemmt mehrere Enzyme. Für die Bildung ausreichender Mengen des Sexualhormons Testosteron ist es sogar unabdingbar.
Ein Mangel unterbindet in der Hirnanhangdrüse die Produktion der dazu nötigen, stimulierenden Substanzen. Im Körper des älter werdenden Mannes bremst nur Zink ein bestimmtes Enzym (Aromatase), das Testosteron in das so genannte weibliche Sexualhormon Östrogen umwandelt. Das Verhältnis dieser Botenstoffe beträgt im jugendlichen Organismus etwa 50:1. Es fällt im Laufe des Lebens mitunter auf nur 10:1.
Ein relativ stärkeres Vorkommen von Östrogen im männlichen Blut äußert sich nicht nur in einer Verweiblichung der Körperform, sondern auch in der größeren Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen.
Fettzellen enthalten außerdem reichlich ein bestimmtes Enzym, das den Östrogenspiegel nach oben treibt – das heißt, jede Gewichtszunahme beschleunigt noch diese Entwicklung. Dabei wird auch eine kritische Rolle von Alkohol beobachtet: Er reduziert die Aktivität von Zink und führt beim Mann so ebenfalls zu einer Vermehrung der weiblichen Hormonmoleküle.
Empfehlung: Bei Testosteronmangelsymptomen auch Zink bestimmen lassen.
Quelle: GSAAM September 2011
Warum Männer früher sterben
Wissenschafter des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin unter der Leitung von Prof. Matthias Nauck und Prof. Henri Wallaschofski, der Kardiologie (Prof. Stefan Felix) und der Community Medicine (Prof. Henry Völzke) der Universität Greifswald sowie der Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Christof Schöfl) konnten einen direkten Zusammenhang zwischen dem Sexualhormon Testosteron und der Sterblichkeit belegen. Männer mit einer niedrigen Testosteronkonzentration zur Zeit der Erstuntersuchung verstarben häufiger an Herz-Kreislauferkrankungen. Die Ergebnisse der Studie sind im renommierten medizinischen Fachblatt "European Heart Journal" veröffentlicht worden. weiterlesen
